Mischek Blog

Brandschutzmaßnahmen, die in unseren Wohnhäusern für Sicherheit sorgen

Mischek-Wohnhäuser erfüllen modernste Brandschutz-Standards. Welche Maßnahmen im Ernstfall für eure Sicherheit sorgen, wollen wir euch in diesem Blogbeitrag näherbringen.

* * *

Rauchwarnmelder und Feuerlöscher: Am besten ist es, wenn der Ernstfall gar nicht eintritt. Vorsicht ist im Umgang mit Kerzen und insbesondere zur Weihnachtszeit geboten. Sollte es dennoch zu einem Brand kommen, helfen Rauchwarnmelder bei der Früherkennung und ermöglichen in Kombination mit rasch und barrierefrei verfügbaren Feuerlöschern den Bewohnerinnen und Bewohnern, Brände noch im Anfangsstadium selbst zu bekämpfen.

Feuerwehrlift:* Bewohnerinnen und Bewohner dürfen den Aufzug im Brandfall nicht benutzen. Einen speziell ausgestatteten Lift können jedoch die Einsatzkräfte in Betrieb nehmen. Die Funktionsfähigkeit dieses Aufzugs ist für 90 Minuten garantiert, so dass die Feuerwehr jede Stelle des Hauses schnell erreicht und Menschen, die das Stiegenhaus nicht benutzen können, effizient retten kann.

Trockensteigleitung:** Für die Feuerwehr ist eine eigene Steigleitung vorgesehen, die bei Bedarf mit Löschwasser gespeist werden kann. Dies ermöglicht eine rasche Brandbekämpfung im gesamten Haus.

Rauchfreies Stiegenhaus: Das Stiegenhaus ist im Brandfall der wichtigste Fluchtweg. Um es von Rauch frei zu halten, ist es von den Gängen je nach Brandschutzkonzept mit sogenannten Rauchabschnittstüren oder Schleusen abgetrennt. Zwischen Tiefgaragen und Treppenhaus gibt es standardmäßig Schleusen. In Wohnhäusern über 22 m Höhe (Wohnhochhaus) sorgt eine „Druckbelüftungsanlage“ – ein großer Ventilator, der einen Überdruck im Stiegenhaus erzeugt – dafür, dass der Fluchtweg gefahrlos benützbar ist. Wichtig ist in jedem Fall, dass ihr als Bewohnerinnen und Bewohner die Gänge jederzeit frei von Hindernissen und brennbaren Gegenständen haltet.

Sprinkleranlage:*** Sprinkleranlagen an den Decken der Wohnungen verhindern, dass Flammen durch das Fenster nach außen dringen und sich so auf höhere Stockwerke ausbreiten können.

Rasch abschließbare Brandbereiche: Jedes Haus ist in sogenannte „Brandabschnitte“ unterteilt, die gegebenenfalls voneinander isoliert werden können, um die Rauchausbreitung einzudämmen (siehe auch „Rauchfreies Stiegenhaus“). Räume, in denen erhöhte Brandgefahr herrscht – etwa der Müllraum –, können schnell abgeschottet werden. Wohnungseingangstüren und sonstige Türen in brandabschnittsbildenden Wänden erfüllen alle Brandschutzstandards und halten einem Feuer 30 Minuten lang stand.

Das richtige Baumaterial: Zeit ist ein entscheidender Faktor in der Brandbekämpfung – der beim Bau von Mischek-Wohnhäusern verwendete, den Brandschutzbestimmungen entsprechende Stahlbeton ist besonders widerstandsfähig.

Ihr seht, in Mischek-Neubauten werden hervorragende Sicherheitsvorkehrungen für den Brandfall getroffen: Zum einen wird die Entwicklung und Ausbreitung eines Feuers verhindert, zum anderen den Bewohnerinnen und Bewohnern ein rasches und sicheres Verlassen des Gebäudes ermöglicht. Im Ernstfall halten Gebäudeteile und Türen dem Feuer ausreichend lange stand, so dass eingeschlossene Personen durch die Einsatzkräfte befreit werden können.

* bei Hochhäusern mit einem Fluchtniveau über 22 m
** bei Gebäuden mit mehr als sechs oberirdischen Geschoßen (Erdgeschoß mit eingerechnet)
*** bei Hochhäusern mit einem Fluchtniveau über 32 m