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Richtig gießen will gelernt sein: Tipps und Tricks für saftiges Grün

Wer kennt es nicht? Von den ersten Sonnenstrahlen im Frühling an hegt und pflegt man seine Freifläche, bepflanzt, jätet und erntet. Ein eigener Balkon oder Garten bzw. eine eigene (Dach-)Terrasse sind private Grünoasen, die spätestens seit dem Corona-Lockdown in Österreich einen noch höheren Stellenwert besitzen.

Mit den steigenden Temperaturen im Hochsommer kann das Gießen zur Sisyphus-Arbeit werden. Auch bei 30°C im Schatten muss man die Pflanzen mit ausreichend Wasser versorgen – sonst drohen traurige Äste und hängende Blätter. Damit die Freifläche eurer Wohnung immer in saftigem Grün erstrahlt, haben wir die besten Gieß-Tipps für euch zusammengetragen:

1. Von früh bis spät

Gießt in den Morgen- oder späten Abendstunden. Am besten sollte keine direkte Sonne auf den Boden scheinen – so verdampft weniger Wasser und ihr müsst seltener zum Schlauch greifen. Eine Zeit- und Kostenersparnis!

2. Wurzel feucht, Blätter trocken

Versucht eure Pflanzen möglichst nur an den Wurzeln zu gießen. Wassertropfen auf den Blättern können bei direkter Sonneneinstrahlung Verbrennungen verursachen oder zu Pilzbefall führen. Außerdem verringert ihr auch so die Verdampfungsrate eures kostbaren Wassers.

3. Gleichmäßig statt punktuell

Pflanzen lieben es, wenn der Boden um sie gleichmäßig feucht gehalten wird. Punktuelles gießen auf nur einer Seite kann dazu führen, dass die Wurzeln in eine bestimmte Richtung wachsen und so die Stabilität der Pflanze beeinträchtigen. Gießt übrigens nicht zu viel in zu kurzer Zeit auf einem Fleck – der Boden kann immer nur eine gewisse Menge an Wasser aufnehmen. Hält man den Schlauch minutenlang nur auf eine Stelle, rinnen Wasser und Nährstoffe an der Oberfläche in andere Richtungen ab.

4. Nicht zu viel, nicht zu wenig

Natürlich sollte vor allem im Hochsommer regelmäßig gegossen werden, dennoch kann es den Pflanzen auch zu viel werden: Staunässe ist unbedingt zu vermeiden – hier ist die Erde so nass, dass kein Sauerstoff mehr zu den Wurzeln gelangt. Kurze Trockenperioden können sogar zu verstärktem Wurzelwachstum führen, weil die Pflanze quasi auf der Suche nach mehr Wasser ist – ein Effekt der wünschenswert sein kann.

5. Zeitmanagement

Denkt daran eure Pflanzen auf den Außenflächen besonders in den Hitzemonaten konsequent und regelmäßig zu bewässern. Verbrannte und verdorrte Blätter sind meist irreparable Schäden und sorgen für kein freudiges Grünambiente. Wer gerne zeitlich unabhängig sein will, kann auf Zeitschaltuhren zurückgreifen – mehr dazu findet ihr in unserem Blogbeitrag zum Thema automatische Bewässerung.